Trauern heißt lebendig sein

Der Verlust eines nahe stehenden Menschen bedeutet für jeden von uns eine psychische Extremsituation, deren Verarbeitung und Überwindung viel Energie und innere Stärke erfordert.

So unterschiedlich die menschlichen Charaktere sind, so individuell verläuft auch die persönliche Trauer. Den Tod eines Lebenspartners nicht verwinden zu können, betrachten immer noch viele Menschen als persönliche Schwäche, welche es zu verdrängen, zu unterdrücken gilt.

Dabei wäre es so wichtig – und wohl auch stets im Sinne des Verstorbenen – selbst wieder neue Lebensmotivation und Lebensfreude zurückzugewinnen, denn genau dies würde jeder von uns seinen Hinterbliebenen auch wünschen.

Aus diesem Grund sehen wir es als unser oberstes Gebot, jedem unserer »Kunden« so lange beizustehen, wie wir zur Linderung des Verlustschmerzes positiv beitragen können – selbstverständlich immer vorausgesetzt, dass dieser Beistand, diese Form der Trauer- und Lebensbegleitung, gewünscht wird.


Es ist gut, den Toten die Treue zu halten. Wenn wir tun,
was sie tun wollten, werden wir glücklich sein.

Elsa Triolet

 

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